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Interview mit Miguel von Winter's Verge

Ein Interview von Mandragora vom 03.07.2012 (4495 mal gelesen)
WINTERS VERGE waren in letzter Zeit produktiv und haben ein neues, innovatives Album produziert, was uns zu einem Interview mit dem Bassisten Miguel zu den neuesten Geschehnissen verleitet hat. Was es Neues bei WINTERS VERGE gibt und was hinter ihrem neuen Album steckt lest ihr hier...

Hey, zunächst einmal Gratulationen zu eurem neuen Album.

Miguel: Danke dir für das Lob von eurer Seite und danke, dass ihr uns abgecheckt habt.

Seit unserem letzten Interview in 2010, das wir in Bezug zu eurem Album "Tales Of Tragedy" geführt haben, muss sich bei euch ja einiges getan haben. Was war denn seitdem bei euch so los?

Miguel: Nun, wir waren erst mal mit STRATOVARIUS auf Tour in Osteuropa, die war auch ziemlich cool. Wir rockten so richtig, tranken Bier aus einer Reihe verschiedener Länder, haben verschiedene lokale Bräuche ausprobiert und bauten Schneemänner mit ein paar Finnen. Zudem hatten wir auch eine Reihe von Gigs in Zypern, supporteten STRATOVARIUS bei ihrem ersten Zypern-Gig und hatten eine weitere Show mit unseren Freunden MYSTIC PROPHECY, nebenbei haben wir auch noch die Songs für unser neues Album geschrieben. Wir waren also sehr beschäftigt!

Euer neues Album "Beyond Vengeance" muss sich ja den Vergleich mit dem grandiosen "Tales Of Tragedy" gefallen lassen. Wie kommt es, dass die Alben so verschieden sind? Wie war der Entwicklungsprozess von "Beyond Vengeance".

Miguel: Ich freue mich, dass du das Album magst. Wir hatten echt Spaß, es aufzunehmen und wenn dann die Hörer Spaß am Hören haben, dann klappt ja alles. Das Album ist deshalb so anders, weil wir neue Sachen ausprobiert haben - heaviere Riffs, goovigeres Material, und einige Bandmitglieder haben zuvor viel PANTERA und RAGE gehört, die Veränderung könnte also auch etwas damit zu tun haben.

Miguel: Die Musik die wir machen ist insgesamt nur ein Produkt aus den uns treffenden Einflüssen. Die Songs, die wir diesmal geschrieben haben, kamen aus einer Reihe von Quellen, viele waren auch Songs von vorherigen Alben, die wir dann doch nicht verwendet haben und nun verändert und modifiziert haben - es stellte sich raus, dass sie im Endeffekt doch ganz gut waren! Andere Songs wurden dagegen aus kleinen Ideen geboren, die dann zu ganzen Tracks wuchsen. Andere waren Experimente-– 'A Dream for a Dream' war etwas das Stefanos ausprobieren wollte mit dem Keyboard und er hat damit die Limits gepusht, 'Dying' war eine Chance um zu sehen wie heavy wir werden können und dabei dennoch WINTERS VERGE bleiben... so ungefähr waren die Schöpfungsprozesse.

Was waren deine interessantesten Momente in Verbindung mit WINTERS VERGE?

Miguel: Auf der Tour mit STRATOVARIUS zu sein, auf der Bühne vor tausend Menschen in der Tschechischen Republik, als wir den Song 'To You I Sail Tonight' stoppten und die Menge weitersang. Das war absolut das Genialste.

Was steht denn als nächstes bei WINTERS VERGE auf der To-Do-Liste?

Miguel: Definitiv mehr Konzerte und Festivals. Wir sind gerade dabei, Aktivitäten in dieser Richtung zu planen, also schaut ab und zu mal bei uns rein!

Gibt es irgendetwas, das du immer schon mal sagen wolltest, aber noch nie gefragt wurdest? Wenn ja, dann raus damit!

Miguel: Da gibt es so viele Dinge, die ich gerne sagen würde! Der Support auf der ganzen Welt, die Menschen mit denen wir gearbeitet haben, die Fans für die wir gespielt haben... Einen riesen Dank an sie alle. Die Metalszene in Zypern ist klein, aber mit der Unterstützung von allen können wir größer werden und unsere Musik weiter ausbreiten. Das Internet führt dazu, dass sich die Musikindustrie in den nächsten Jahren massiv verändern wird und das wird das Leben entweder leichter oder schwerer machen, die Zeit wird es zeigen. Aber jedenfalls ist eines sicher: dass wir weitermachen, und das mit Liebe. Das zu tun, was wir fühlen, ist das Beste für uns und der Weg die beste Musik zu machen die wie können.

Dann nochmal vielen Dank für das Interview und Metal On!

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04.06.2012 Beyond Vengeance(6.0/10) von Mandragora

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