Interview mit August von Guns Of Moropolis

Ein Interview von Vikingsgaard vom 02.06.2011 (5553 mal gelesen)
Schwäbische Sparsamkeit ist zwar sprichwörtlich, aber in diesem Falle trifft mich die alleinige Schuld, dass das Interview so knapp bemessen ist. Ich sollte meine Anliegen in Zukunft besser formulieren. Nichts desto trotz beantwortete mir August Paulsen aber recht knackig die wenigen Fragen zum ersten Output "In Dynamite We Trust". Have fun...

Moin und Glückwunsch zum Album, ich find's ziemlich gut! Ich hoffe mal, ihr habt die Veröffentlichung gebührend gefeiert.

August: Nach der einen Flasche Bacardi war ich irgendwie ziemlich glücklich, danach träumte ich von der Südsee und 'ner Kiste Kopfwehmedizin...

Erzählt uns doch bitte etwas über euch, die Entstehung von "In Dynamite We Trust" und die Idee um eine Rockebilly-Metal Band.

August: Da es letztes Jahr so "richtig" ernst wurde mit der Band, befahl man uns diese Platte aufzunehmen. Ich hab dann mal so etwa 346783744 Songs geschrieben, die alle scheiße waren bis auf zwölf. Seitdem sind wir der offizielle Vertreter von Dynamit + Zubehör in Deutschland (=>Traumjob!) Zum anderen lieben wir "Metal" - leider auch Rock´n´Roll. Zusammen genagelt gibt das dann METALBILLY. Yes Sir! imgright

Im Review erwähnte ich ja schon meinen persönlichen Bezug zur Musik von VOLBEAT, die dieses Genre, ganz objektiv natürlich ;-), als Erste spruchreif zelebrierten. Der Effekt war der, dass ich als Konsument auf einmal Sachen von Johnny Cash anhöre, auf die ich ohne die Musik von VOLBEAT nie gekommen wäre. Ist das auch ein wenig eure Intention, diese Stile Leuten näher zu bringen, die damit eigentlich nix am Hut haben?

August: Das ist die Wahrheit! Genau! Leute kauft euch alte LPs und los geht's. Die Vorbilder seiner Vorbilder sollte man kennen! "hey chuck berry come on and save the world".

Was darf eine Metal Band, was eine Rockabilly Band nicht darf?

August: Auf Metalfestivals spielen. Tonnen von Gain in die Gitarren reindrehen. Total böse sein und am Montag dann wieder zur Arbeit gehen.

Interessanterweise hatte ich grad 2 Reviews an der Backe, bei denen die Kollegen sich trauen, Deutsch zu singen. Der eine rrrollt das "R" als ob der ein Kugellager unter der Zunge hätte und der andere Kollege traut sich das nicht, bei ihm klingt es eher nach einer Power-Point Präsentation. Waren deutsche Texte für euch mal eine Option oder ist Deutsch eine unmusikalische Sprache?

August: Deutsch ist irgendwie sehr eckig und kantig. Das überlassen wir RAMMSTEIN und Herbert Grönemeyer. Gruß August Paulsen

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