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Interview mit Ronny von Stonegard

Ein Interview von Mandragora vom 03.09.2008 (5218 mal gelesen)
Mit “From Dusk Till Doom“ veröffentlichen die sympatischen Skandinavier von STONEGARD ihr mittlerweile zweites full length Album. Dieses war für uns Anlass genug Gitarristen Ronny zur Bandgeschichte und dem neuen Scheibchen zu besprechen.

 Hey Ronny, erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Album “From Dusk Till Doom”. Es hört sich echt gut an!

Ronny:  Danke sehr!

 Dann lass uns mit den Fragen beginnen. STONEGARD wurden 1997 gegründet und ihr habt nun euer zweites full-length Album auf den Markt gebracht. Würdest du STONEGARD und eure Bandhistory unseren Lesern vorstellen?

Ronny:  Da muss ich dich korrigieren. Die STONEGARD Mitglieder trafen sich schon 1997, aber die Band selber wurde nicht vor 2000 gegründet, obwohl ich, Erlend und Grrim von 1997-99 in einer anderen Band zusammen spielten. Grrim gründete STONEGARD zusammen mit Erlend, und Håvard, Erlend`s kleinem Bruder sowie einem Gitarristen namens Pål. Der Sound damals war so eine Art purer Stoner Rock. Nach vielen Gigs, Demoaufnahmen und einigen Besetzungswechselen beim Leadgitarristen wurde ich 2003 an die Gitarre gerufen und seitdem ist das Line-Up stabil. 2004 bekamen wir einen Plattenvertrag und nahmen unser erstes full-length Album “Arrows“ auf. Dieses veröffentlichten wir dann 2005. Seitdem war es sehr abwechslungsreich, wir spielten ein paar hundert Gigs und hatten viel Spaß!

 Was ist denn generell so der Unterschied zwischen euren beiden Alben und welches findest du besser?

Ronny:  Wenn man beide Alben vergleicht sieht man deutlich eine Weiterentwicklung im Sound und in den Songs. “Arrows“ wurde über einen längeren Zeitraum aufgenommen, von unserem Start als Band um 2000 bis 2004. Daraus resultiert, dass das Material natürlich variabler ist als auf “From Dusk Till Doom“, das in weniger als einem Jahr geschrieben wurde. “Arrows“ weist zudem mehr unserer früheren Einflüsse von Stoner Rock und Rock’N’Roll auf, wohingegen “FDTD” eher von Metal beeinflusst wird. Das heißt aber nicht, dass nicht auch “Arrows“ Metaleinflüsse aufzuweisen hat, die Scheibe hat definitiv ein paar sehr nette Thrash Metal Parts, die auch live teilweise immer noch unsere Lieblingspassagen sind. Aber ich denke, dass das Songmaterial auf unserem neuesten Album ist besser durchdacht und weist verstärkt einen roten Faden auf. Also würde ich insgesamt sagen, dass ich persönlich das neue Album besser finde, obwohl meine Lieblingssongs auf dem alten Album sind.

 Was ist denn dann dein Lieblingssong auf dem neuen Album?

Ronny:  “The last good page” vielleicht, oder “Blade”. Sie sind sehr verschieden, aber ich mag sie beide auf ihre Art sehr gerne.

 Ich habe gelesen, dass ihr viel Hilfe von der “Skull Army” bekommt. Was für eine Organisation ist denn das und was für ein Gedanke steht dahinter?

Ronny:  Die Skull Army ist unser fantastisches Streetteam. Es begann um 2005, nachdem wir “Arrows“ in Skandinavien veröffentlicht hatten. In Folge dessen hatten wir sehr starken Traffic auf unserer Homepage und vor allen in unserem Gästebuch. So begannen wir viel mit unseren Fans zu kommunizieren um Gigs zu promoten und Trips und Busse zu Gigs zu organisieren. Nach einiger Zeit nahmen wir alle ernsthaften Teilnehmer in eine Liste auf und registrierten Alter, Wohnort, Emailadresse etc. und fingen an ihre Hilfe systematisch für Promotionsaktivitäten einzusetzen. Sie haben wirklich eine Menge für uns getan! Sie sind etwas zwischen Fanclub und Streetteam, organisieren sich viel selber, arrangieren Listening- und Viewingsessions, wenn wir neues Material oder Videos veröffentlichen. Wir sind wirklich sehr dankbar, dass wir so liebenswerte Fans haben.

 Warum ist der Titel eures neuen Albums “From Dusk Till Doom”? Ich hatte den Eindruck, dass nicht soo viel Doom auf dem Album zu finden ist?

Ronny:   Das hat nichts mit Doom Metal zu tun und insofern stimme ich dir zu, es hört sich nicht so sehr nach Doom Metal an. Wie du ja vielleicht weißt bedeutet „doom“ auch etwas außerhalb des Genres… “From Dusk Till Doom” ist der Name unseres Eröffnungstracks auf dem Album und wurde zudem als Titel gewählt, nachdem wir uns das Album ein paar mal angehört und einige Diskussionen internerseits hatten. Der Song handelt davon starke Entscheidungen zu treffen und zurückzublicken, was möglicherweise passiert wäre wenn man sich anders entschieden hätte. Es ist aber kein Konzept oder generelles Thema für die Scheibe.

 Ihr wart Opener für einige große Bands, wie u.a. BLACK SABBATH, SYSTEM OF A DOWN, welchen Auftritt habt ihr am meisten genossen? Habt ihr auf Konzerten oder Touren spezielle Erfahrungen gesammelt?

Ronny:   Yeah, das war genial. Mein Lieblingsgig als Opener für einen großen Act war 2005, als wir für SLIPKNOT in Oslo eröffneten, das war auch unser erster Gig dieser Art. Wir waren erst sehr nervös wie das Publikum von SLIPKNOT uns aufnehmen würde, aber es war sehr viel besser als erwartet. Und der Opening Gig für BLACK SABBATH war verrückt. 13 tausend Menschen vor uns und wir waren so nervös, dass wir uns nicht mehr erinnern können diesen Abend auf der Bühne gewesen zu sein. Hehe. Aber wir haben uns gut geschlagen. Ich glaube wir waren seitdem nicht mehr so nervös.

 Dann bedanke ich mich dafür, dass du meine Fragen beantwortet hast und falls du noch etwas sagen möchtest, dass du noch nicht gefragt wurdest, lass es raus ;)

Ronny:   Ich möchte nur noch sagen, dass wir uns wirklich sehr auf unsere Europatour im November/Dezember freuen, besonders freuen wir uns zum ersten Mal nach Deutschland zu kommen! Wir werden sieben Shows in Deutschland spielen und hoffen, dass wir so viele Leute wie möglich sehen, vor allem hoffen wir auf Leute, die unser Album und die Songs kennen und auch mitsingen können! Cheers!

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