Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2018
A Sinister Purpose 2018

Hell Over Hammaburg 2018

RockHard Festival 2018

RockHarz Festival 2018

Chthonic - Battlefields Of Asura

Review von Lestat vom 11.10.2018 (419 mal gelesen)
Chthonic - Battlefields Of Asura CHTHONIC führen hierzulande immer noch ein Schattendasein. Zu Unrecht: Mit ihrem nunmehr achten Studioalbum "Battlefields Of Asura" zeigen sie einmal mehr ihre Klasse und - zumindest auf dem europäischen Markt - Einzigartigkeit. Ihr Stilmix aus Black Metal und ostasiatischen Klängen sucht einfach seinesgleichen. Fünf Jahre hat es gedauert, bis die Taiwanesen wieder etwas von sich hören ließen, was unter anderem auch daran lag, dass Sänger Freddy Lim eine Partei gegründet hat und ins taiwanesische Parlament eingezogen ist.

Aber zurück zur Musik: Ich habe mir mit "Battlefields Of Asura" von Beginn an sehr schwergetan. Da ist einmal diese dichte, fast überkomprimierte Produktion, was aber nichts Neues ist. Auf der anderen Seite sind die teilweise sehr sperrigen Lieder. Orchester, Chöre, komplexe Songstrukturen, asiatische Klänge - das alles wiegt schwer auf den Songs. In den ersten Hördurchgängen konnte ich nur ein Lied entdecken, das so etwas wie Eingängigkeit besaß: 'Carved In Bloodstone', das im Refrain schon fast etwas von POWERWOLF hat. Ansonsten gilt: schwere Kost.

Das ist allerdings eine konsequente Entwicklung. Schon auf "Bu-Tik" wurde die Songs komplexer. Entfernte man sich damals ein wenig vom asiatischen Touch, kam er diesmal wieder mit viel Bombast zurück. An dieser Stelle trauer ich ein wenig meinem bisherigen Lieblingsalbum "Takasago Army" nach, welches klare Strukturen, eingängige Refrains und eher puristische Instrumentalisierung aufbot. Aber jede Band muss sich verändern, sonst reicht ein Album. Interessant ist, dass sich CHTHONIC seit "Takasago Army" stark weiterentwickelt haben, aber dennoch eindeutig erkennbar sind.

Nach vielen Hördurchgängen konnte ich meinen Frieden mit "Battlefields Aof Asura" schließen. Man muss sich aber darauf konzentrieren und genau hinhören. Nur dann erkennt man die Strukturen und kann die genialen Lieder durchdringen. Wer auf einfache, puristische Kost setzt, ist hier definitiv fehl am Platze. Allen Fans von bombastischem Symphonic Black Metal sei die Scheibe ans Herz gelegt.


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Drawing Omnipotence Nigh
02. The Silent One’s Torch
03. Flames Upon The Weeping Winds
04. A Crimson Sky’s Command
05. Souls Of The Revolution
06. Taste The Black Tears
07. One Thousand Eyes
08. Masked Faith
09. Carved In Bloodstone
10. Millennia’s Faith Undone
11. Autopoiesis
Band Website: www.chthonic.org
Medium: CD
Spieldauer: 40:02 Minuten
VÖ: 12.10.2018

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

02.07.2007 A Decade On The Throne(7.5/10) von Opa Steve

11.10.2018 Battlefields Of Asura(8.5/10) von Lestat

15.06.2013 Bú-Tik(9.0/10) von Lestat

31.08.2009 Mirror Of Retribution(9.0/10) von Lestat

02.07.2007 Relentless Recurrence(8.0/10) von Opa Steve

22.07.2011 Takasago Army(9.0/10) von Lestat

Interviews

11.11.2009 von Lestat

15.08.2011 von Lestat

31.12.2011 von Opa Steve

02.08.2013 von Lestat

Liveberichte

13.12.2012 Köln (Essigfabrik) von Opa Steve

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!