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Au-Dessus - Au-Dessus

Review von grid vom 13.09.2018 (445 mal gelesen)
Au-Dessus - Au-Dessus Nachdem Les Acteuers de l'Ombre letztes Jahr den ersten Langspieler der Litauer AU-DESSUS veröffentlicht hat, kam das französische Label der regen Nachfrage nach, die Antritts-EP aus dem Jahr 2015 noch einmal herauszubringen, die seinerzeit beim polnischen Label Witching Hour Productions ihre Geburtsstunde erlebte.

Und damit sich das Teil auch lohnt, kommt die Neuveröffentlichung nicht ohne Zusatzmaterial daher. Allerdings weder mit Bonus-Songs noch Cover-Versionen, sondern mit zwischen den Songs eingepassten Interludes, die sich zu absolut keinem Zeitpunkt als Füllstoff erweisen, der die Spielzeit streckt. Nein, die kleinen Zwischenspiele machen in Sachen Atmosphäre und Spannung ordentlich was her und werten die EP zu einer noch aussagestärkeren Visitenkarte der Litauer auf.

Verarbeiten AU-DESSUS ohnehin nicht schon Post Black Metal, Sludge und Doom in ihren pechschwarzen Songs, kommt dank der Interludes jetzt noch Elektronik ins Spiel. Das außerweltliche Wabern zwischen den Track 'I' und 'II' schärft die Aufmerksamkeit für das eröffnende instrumentale Monoriffing von Track 'II' um eine weitere Stufe der Beklemmung, während die hypnotischen Synthieklänge in 'III.II' in bestem Kontrast zum erdig eröffnenden Track 'IV' stehen, der nach kurzer Entfesselung ins melodisch Epische abhebt. Die kalt-verzerrten Spoken-words, die 'IV.II' prägen, mögen sich noch so sehr vom Closer 'V' abheben, der mühelos Brücken von doomiger Trägheit zu dissonanter Verschrobenheit und sägend-drängendem Schwarzmetall mit und ohne Post schlägt. Der Endeindruck, den "Au-Dessus" hinterlässt, ist der eines breit angelegten musikalischen Spektrums, das AU-DESSUS leichthändig, ausdrucksstark und in jeder Note sogartig intensiv öffnen.

Kurz: Die Neuveröffentlichung der selbstbetitelten Einstandsscheibe der Litauer erscheint im unveränderten Cover-Artwork, hat aber neben den remixten Songs noch vier Zwischenspiele zu bieten, die nicht Gefahr laufen, zwischen den Songs zerrieben zu werden, sondern das Gesamtbild kontraststark abrunden und heben.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. I
02. I.II
03. II
04. II.II
05. III
06. III.II
07. IV
08. IV.II
09. V
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 36 Minuten
VÖ: 14.09.2018

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