Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Summer Breeze 2017

Iron Hammer Festival

Infernal War - Terrorfront
Review von Opa Steve vom 17.12.2005 (2191 mal gelesen)
Infernal War - Terrorfront Schon wenige Takte nach dem Intro musste ich mich erst einmal dem Lachanfall hingeben, den diese völlig irre tingelnde Snaredrum zu ultragrellem Gitarrengewichse in mir verursachte. In Gedanken schrieb ich die Scheibe schon als klassische Hyperblast-Krachverschwendung ab. Aber meine Meinung hab ich dann doch schnell revidiert. Die ultraschnell jaulenden Soli in höchsten Sopran-Frequenzen und das kesselnde Schlagzeug hat zwar schon was Kultiges, aber von debilen Krachmachern sind INFERNAL WAR weit entfernt. Klar, hier gibt's puren, bösen Black Metal mit leichten ENTHRONED-Anleihen. Aber das martialische Gehabe der Spike-bewehrten Truppe hat durchaus sein schlüssiges Konzept. Hier wird nicht nur das Feld gerodet, sondern auch durchaus Strukturen geboten, die überraschend heavy und auflockernd auch manchen intrumentalen Details eine Bühne geben. Der Spassfaktor liegt aber eindeutig an dem Sperrfeuer aus allen Rohren. Die Blasts kommen stilsicher, und Warcrimers Vocals röcheln heiser ohne Unterlass auf diesen musikalischen Krieg. Der Refrain des Titelsongs 'Terrorfront' ist primitiv wie HC-Punk vor 20 Jahren und gibt selbst dem besoffensten Banger noch eine Chance, die Nietenfaust gegen die Decke zu schütteln und mitzubrüllen. Während der schweinecoolen Gitarrenbreaks lauert immer wieder auf das neu einsetzende Druminferno. Wie z.B. DESTRÖYER666 huldigen auch INFERNAL WAR ihren Wurzeln, indem sie hier und da mal ein paar NWOBHM-Stilmittel einbauen, wie hier in dem Midtempo-Stück 'Salvation'.

Als Anspieltipps für dieses kompromisslose Gebretter möchte ich 'Dead Head's Empire''The Grand Intolerance Manifestation' nennen. Keine Musik für Schöngeister, sondern eher ein reinigendes Gewitter, was da aus Polen zu uns rüberzieht.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01 Intro
02 Crushing Impure Idolatry
03 Dead Dead's Empire
04 Be A Slave Or Be A Lord
05 Crush The Tribe Of Jesus Christ
06 Terrorfront
07 Salvation
08 The Grand Intolerance Manifestation
09 Dechristianized By Parabellum
Band Website: www.infernalwar.pl
Medium: CD
Spieldauer: 32:23 Minuten
VÖ: 00.00.0000

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Infernal War
Reviews

17.12.2005 Terrorfront(7.0/10) von Opa Steve

Band website
www.infernalwar.pl
Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!