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Groovenom - Modern Death Pop

Review von Opa Steve vom 29.12.2016 (867 mal gelesen)
Groovenom - Modern Death Pop Wenn einen schon im Innencover drei gestylte Halloween-Gestalten angucken und mir die Sprechblase auch noch weismachen will "You are the reason why metal sucks!", dann schaffen es GROOVENOM auf Anhieb, in einem Metal-Zine einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dieser muss allerdings nicht positiv sein. Die drei meinen das wirklich ernst, was sie durch ihren Albumtitel "Modern Death Pop" ausdrücken. Sie kapern einfach ein paar runtergestimmte Gitarren und stellen diese bei den Downbreaks vordergründig in Szene, aber ebenbürtig werden die Songs von ganz grässlichen Eurodance-Synthies begleitet. Dazu passt auch das Songwriting, welches ebenso schizophren ist. Viele happy "The Dome"-Popmelodien drängen sich in die plakativen Metalcore-Riffs. Man könnte meinen, es wäre ein Scherz, aber wie gesagt: das ist es nicht. Die Zappel-Sequencer wie in 'Final Girl' sind dabei unterträglich und unterbieten selbst die kitschigsten Ausflüge von Peter Tägtgrens PAIN. Da diese poppige Simplizität und das vielfach wiederholte Schema auch bei den härteren Passagen Songs wie aus einem Bohlen-Generator-für-Stromgitarren-Techno klingen lassen, zieht sich dieses Album auch noch ohne Höhepunkte durch die Distanz von einer Dreiviertelstunde. Dafür sind aber etliche Tiefpunkte auszumachen, wenn die Synthies mal wieder nervtötend das ohnehin schon belanglose Riffmaterial unterbrechen.

GROOVENOM halten sich vermutlich für wahnsinnig originell und provokant, indem sie zwei Musikgenres mit breiten gegenseitigen Aversionen einfach verheiraten. Aber "Modern Death Pop" ist weder originell gemacht noch provokativ. Es ist einfach überflüssig. "FCK MTL" prangt dick auf der Rückseite. Ich antworte darauf mit einem "FCK GRVNM". Wenn ich die schlechtesten 30% der Metalwelt nehme (und das ist wirklich richtig schlecht!), finde ich darin immer noch Bands mit mehr musikalischen Charakter als bei diesem schlechten Witz. Zwei Punkte für die uninspirierten Songs, ein Punkt obendrauf für die gute Produktion.

Gesamtwertung: 3.0 Punkte
blood blood blood dry dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The King Is Dead
02. Stay Awesome!
03. Pu$$y Dance
04. Fck Mtl
05. Proud 2B Loud
06. Final Girl
07. Brutal Party Massacre
08. Shut The F#ck App
09. Hallo Welt
10. Libido
11. We Are Legend
12. Not Another Trancecore Band
Band Website: www.groovenom.de
Medium: CD
Spieldauer: 45:00 Minuten
VÖ: 16.12.2016

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29.12.2016 Modern Death Pop(3.0/10) von Opa Steve

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