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Behexen - The Poisonous Path

Review von T.Roxx vom 27.05.2016 (1277 mal gelesen)
Behexen - The Poisonous Path Ich gestehe, ich habe die finnischen Satansbraten BEHEXEN seit ihrem 2000er Output "Rituale Satanum" leider aus den Augen verloren. Deshalb kann ich eine eventuelle musikalische Weiterentwicklung auf dem aktuelle Album "The Poisonous Path" nur anhand des 16 Jahre alten Vorgängers beurteilen. Eine ideologische Weiterentwicklung gibt es auf dem aktuellen Output (glücklicherweise) nicht zu verzeichnen. Es wird auch weiterhin finsterer, bösartiger Black Metal geboten. Unheilvoll wird der Titeltrack 'The Poisononus Path' eröffnet, bevor er quasi die Hölle losbrechen lässt. Oldschool as fuck, sage ich nur! Schon beim Opener werden musikalische Parallelen zu ganz alten IMMORTAL zu Zeiten von "Pure Holocaust" offenbart (für die jüngeren Leser: das waren die Zeiten, bevor Abbath IMMORTAL in eine übergewichtige Clown-Truppe verwandelt hatte).

Das in dem Opener erstmals zu hörende rituelle "Glöckchen" erklang auch schon auf dem mir bekannten Album von 2000 - ansonsten hat sich seit dem allerdings eine Menge getan im Hause BEHEXEN. 'The Wand Of Shadows' überrascht mit mystischem Chor und disharmonischen Leads, die die düstere Atmosphäre des Songs hervorheben. Spätestens bei diesem Song fällt auf, dass die Produktion etwas besser hätte sein können. Denn die wuchtigen Schläge auf der Tom kommen nicht so rüber, wie sie sollten, um die finstere Atmosphäre noch weiter zu verdunkeln. Insgesamt hätte man das bei dem Mix verbessern können, nicht nur die Drums. Allerdings geht die Produktion in Ordnung, wir haben es hier also keineswegs mit einer LoFi-Produktion zu tun. Die bereits erwähnten Parallelen zu alten IMMORTAL treten u.a. auch stark in 'Cave OF The Dark Dreams' zu Tage. Das folgende 'A Sword Of Promethan Fire' ist mit einem variablen Tempo gesegnet, wo man vor allem zu den Midtempo-Parts gut die Matte kreisen lassen kann - eine sehr finstere Hymne. Bei 'Umbra Luciferi' wird das Gaspedal wieder bis in die Ölwanne durchgetreten - was für ein Nackenbrecher! 'Tyrant Of Luminous Darkness' metzelt genauso los, überrascht aber zwischendurch immer wieder mit geradezu rockigen Parts; die letzten zweieinhalb Minuten des Songs werden in beschwörerischem, verhaltenen Tempo absolviert und den Abschluss bildet ein verträumtes Gitarrensolo.

'Chalice Of The Abyssal Water' spielt mit verschiedenen Tempowechseln, genau wie 'Pentagram Of The Black Earth', was flott startet und zähfließend endet. Das abschließende 'Rakkaudesta Saatanaan' ist nicht nur das längste Stück des Albums, sondern auch das epischste. Hier gehen BEHEXEN geradezu hymnisch zu Werke - man arbeitet wieder mit finsteren Chören, die einem angenehme Schauer über den Rücken jagen. Auch die melodischen Gitarrenparts sind sehr überzeugend vorgetragen. Ein würdiger Abschluss. Fazit: BEHEXEN haben ein atmosphärisch dichtes, finsteres und bösartiges Album vorgelegt, was mit einer etwas besseren Produktion gute Chancen auf eine Bestbewertung gehabt hätte.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01.The Poisonous Path
02. The Wand Of Shadows
03. Cave Of The Dark Dreams
04. A Sword Of Promethean Fire
05. Umbra Luciferi
06. Tyrant Of Luminous Darkness
07. Chalice Of The Abyssal Water
08. Pentagram Of The Black Earth
09. Gallows Of Inversion
10. Rakkaudesta Saatanaan
Band Website: facebook.com/behexen.official
Medium: CD
Spieldauer: 56:16 Minuten
VÖ: 27.05.2016

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25.09.2012 Nightside Emanations(7.5/10) von grid

27.05.2016 The Poisonous Path(8.0/10) von T.Roxx

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