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Paragon - Hell Beyond Hell

Review von EpicEric vom 06.04.2016 (720 mal gelesen)
Paragon - Hell Beyond Hell Ist es wirklich schon vier Jahre her, dass PARAGON mit ihrem quasi-Comeback "Force Of Destruction" die Kritiken dominiert hat? So steht es jedenfalls geschrieben, aber ist ja auch wurscht, hier wird nämlich dem neuen, elften Brocken Rohstahl aus der Stadt der Fischbrötchen gehuldigt.

"Hell Beyond Hell" ist der wohlklingende Titel dieser dreiviertelstündigen Momentaufnahme der Schlacht von Skagerrak in Stahl-Dur. Natürlich hat Produzent Piet Sielck dem Album wieder seinen eigenen Stempel aufgedrückt, verglichen mit seinen älteren Werken, auch bei anderen Bands, ist der Sound aber zackiger und kälter ausgefallen. Das harmoniert auch wunderbar mit der härteren Ausrichtung des Songmaterials, auch wenn "harmonieren" und "wunderbar" bei der Mehrzahl der Titel eine denkbar unpassende Wortwahl darstellt.

Der Druck auf Play katapultiert uns unvermittelt ins Getümmel von 'Rising Forces', das mit seinem diffusen, hektischen Riffing einen selten gesehenen Aspekt in den Mittelpunkt stellt. Weniger untypisch sind die orffschen Akkordwände, die den klimatischen Chor ummanteln, sicherlich das prominenteste Trademark des PARAGON-Sounds. Auch 'Hypnotized' und 'Hell Beyond Hell' präsentieren sich als diese kompakten, chorusgetriebenen Teutonenmetalnummern, für die die Band Synonym steht.

Ausgefallene Riffs sind eher Nebensache, stattdessen stützt man sich auf satte Licks, die den schartigen Gesang in Szene setzen, und die oben genannten fetten Powerchords. Hin und wieder kriegt man auch mal eine doomigere Nummer serviert, wie es auf "Hell Beyond Hell" mit 'Heart Of The Black' und 'Devil's Waitingroom' gleich zweimal der Fall ist. Ansonsten agiert man auf Albumlänge ausgesprochen kompromisslos und kassiert Bonuspunkte für den Verzicht auf Keyboard und Balladen. Gemessen an Kompromisslosigkeit, Sound und Songmaterial eins der besten PARAGON-Alben.

Bierernster Heavy Metal, nicht überzeichnet, ohne Notizblock genießbar und ein erfrischender Gegenentwurf zu BABYMETAL und neuen MANOWAR gleichermaßen. So lob ich mir das!

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Rising Forces
02. Hypnotized
03. Hell Beyond Hell
04. Heart of the Black
05. Stand Your Ground
06. Meat Train
07. Buried in Blood
08. Devil's Waitingroom
Band Website: www.paragon-metal.com
Medium: CD
Spieldauer: 45 Minuten
VÖ: 18.03.2016

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