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Divided Multitude - Divided Multitude
Review von des vom 10.01.2016 (569 mal gelesen)
Divided Multitude - Divided Multitude Auch wenn DIVIDED MULTUDE vielleicht nicht ganz den großen Bekanntheitsgrad besitzen, ist es bemerkenswert, dass die norwegische Formation rund um ihr Goldkehlchen Sindre Antonsen bereits seit 1995 besteht. Mit ihrem selbstbetitelten Album "Divided Multitude" wird nun das 20-jährige Bandjubiläum des Quintetts gefeiert. Dass die Band nicht allzu bekannt ist, dürfte wohl auch daran liegen, dass sich die Aktivitäten in den Anfangsjahren hauptsächlich auf die Produktion einiger Demos beschränkte; 1999 folgte das offizielle Debütalbum "Inner Self" und wenig später mit "Falling To Pieces" den Zweitling. Danach wurde es mehrere Jahre ruhig um die Band und erst Ende der 2000er Jahre wurden die Aktivitäten wieder deutlich hochgefahren. Das aktuelle Album ist nunmehr Nummer 5 in der Diskographie.

Musikalisch haben sich DIVIDED MULTITUDE durchaus Aufmerksamkeit verdient, spielen sie doch progressiven Power Metal, der stark an SYMPHONY X erinnert mit einem Sänger, der sich ähnlich wie Geoff Tate (ex-QUEENSRYCHE) durch die Songs jault und knödelt, ohne allerdings auf dessen Variationsreichtum zurückgreifen zu können. Auf "Divided Multitude" überzeugen vor allem die instrumentalen Parts, die von starken Gitarren- und Keyboardsoli getragen werden. Die Kompositionen sind episch, wobei man hier durchaus etwas variieren und etwas mehr Dynamik ins Spiel hätte bringen können, denn auch wenn das Tempo abwechselt, so ist doch immer alles nach vorne und auf laut gemischt, was den Hörspaß doch etwas mindert. Gelungen ist allerdings der Einsatz von Gastsängern, Terje Harøy (PYRAMAZE und CROSSNAIL) und Brian Ashland (SHADOW GALLERY, EDEN), die in einigen Songs Growls ('Immortal') oder Duettanteile liefern - besonders gelungen ist hier 'Proud', das neben dem Gesang auch durch einen tollen Spannungsbogen und im Finale mit einem Kinderchor veredelt wird. Brachial wird es bei 'Demise', das absolut fett und schnell aus den Boxen brettert. Bemerkenswert ist auch der fast 10-minütige Finalsong 'Seal Of Faith', der so etwas wie eine düstere Powerballade darstellt, die in den ersten 2 Minuten verzerrten Gesang und Klavierklänge bietet und dann in eine Passage mündet, die wiederum von AYREON stammen könnte.

Wer also auf progressiven Power Metal der Marke SYMPHONY X meets QUEENSRYCHE steht, sollte ein Ohr riskieren, auch wenn deren Niveau nicht ganz erreicht wird.

des

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Immortal
02. Closure
03. Only For You
04. Sacrificed
05. Proud
06. Demise
07. Redefined
08. How Many Tears
09. Depth
10. Seal Of Faith
Band Website: www.myspace.com/dividedmultitude
Medium: CD
Spieldauer: 63:00 Minuten
VÖ: 04.12.2015

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Divided Multitude
Reviews

10.01.2016 Divided Multitude(6.5/10) von des

23.04.2013 Feed On Your Misery(8.0/10) von RJ

Band website
www.myspace.com/dividedmultitude
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