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Lifeless - Dream

Review von Dudemeister vom 07.06.2015 (846 mal gelesen)
Lifeless - Dream Wenn man den Namen LIFELESS liest und in der Bandbiographie sieht, dass die Jungs rund um die Band ihre Musik als Dark Hardcore bezeichnen, sollte man eigentlich direkt wissen, worauf man sich einlässt. Und in der Tat bekommt man ziemlich genau das geliefert, was man erwartet. Ob die Amerikaner mit ihrer Musik auch überzeugen können, werden wir jetzt mal unter die Lupe nehmen.

An sägenden Gitarrenriffs und simplen, aber fetten Grooves mangelt es diesem Album nicht. LIFELESS haben durchaus verstanden wie Hardcore funktioniert. Einflüsse von verschiedensten Newschool- und Oldschool-Hardcore Bands sind klar erkennbar und auch ordentlich thrashende Grooveriffs sind hier vertreten. Eine gewisse Dynamik ist vorhanden, auch wenn diese ruhig noch etwas mehr hätte ausgereizt werden können. Ebenso wenig kann man sich über den Sound beschweren. Alles super abgemischt und klar vernehmbar. Jedoch hat dieses Album ein ziemlich großes Defizit. Es gibt nämlich leider keine wirklichen Highlights. Weder in der Makro-, noch in der Mikrostruktur. Es gibt keinen Song, der heraussticht und auch innerhalb der einzelnen Songs gibt es keine Passagen, die man als "besonders" oder "ausgefallen" bezeichnen würde. Was ziemlich schade ist, denn an Potenzial mangelt es nicht. Oft denkt man: "Wenn jetzt dies oder jenes passieren würde, dann würde mir der Kopf wegfliegen!" Nur kommt es nie wirklich zu eben diesen Synapsenkillern. Stattdessen hört man im Anschluss an diese Momente meist Parts, die nicht vollends zünden wollen und die man auch schon bei den unzähligen anderen Hardcorebands gehört hat. Nur eben in einem dunkleren Soundgewand, als man das vielleicht gewohnt ist. Sicherlich gehört dies auch mit zum Konzept, aber so ein paar Momente, die einen aufhorchen lassen und die man sich gerne öfter anhört, wären dann doch gar nicht so verkehrt gewesen. Dennoch ist das Gesamtkonzept durchaus gelungen. Düster ist "Dream" in der Tat und wer sich mit den Lyrics auseinandersetzt und dazu die Musik hört, der wird sich fragen, warum das Ganze nicht "Nightmare" heißt.

Ein Reinhören tut niemandem weh und wer sich für düsteren Hardcore interessiert, wird sicherlich auch mit diesem Album Spaß (bzw. keinen Spaß) haben können. Solide bleibt diese Platte trotz aller Kritikpunkte, allerdings kann es nicht auf ganzer Linie überzeugen. Bleibt zu hoffen, dass das nächste Album ein absolutes Brett wird, denn zuzutrauen wäre es den Jungs, wenn sie denn noch ein wenig am Feintuning arbeiten würden.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Never
02. The Truth Of Life And Death
03. Dream
04. Ladders
05. Stubborn And Stupid
06. Sinking
07. Empty
08. Surrender
09. How Hatred Starts
10. Scars And Holes
11. Broken Home
12. Reflections II
Band Website: www.facebook.com/lifelessofficial
Medium: CD
Spieldauer: 39:36 Minuten
VÖ: 24.04.2015

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