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The Birthday Massacre - Violet

Review von Souleraser vom 17.10.2004 (3451 mal gelesen)
The Birthday Massacre - Violet "Violet" heißt das zweite Album der kanadischen Elektro-Goth-Pop-Rock-Formation THE BIRTHDAY MASSACRE.

Okay, ich geb es zu. Bei der Recherche zum Review von "Violet" habe ich einige der bereits online zu findenden Reviews der diversen Webzine-Kollegen gelesen und darf daher gleich vorrausschicken, dass ich nicht in den Chor der Lobeshymnen einfallen werde.
Lange habe ich überlegt, wie detailliert ich auf das Album eingehen möchte, ob ich haarklein darlegen möchte, warum ich in vielen Punkten - gerade auch in den Bezug auf den opulenten Webauftritt der Band - anderer Meinung bin als die Kollegen...
Ich habe beschlossen, mir diese Mühe zu sparen und stattdessen kurz und knapp meinen Höreindruck wiederzugeben.

Auch nach dem x-ten Durchgang habe ich von "Violet" in erster Linie einen Eindruck: düsterer Elektro-Pop. Zwar versucht die Band tatkräftig, wirklich düstere und dunkle Atmosphäre zu schaffen, aber beeindrucken lassen sich davon wohl vornehmlich Leute, die auch ansonsten eher in den dezent dunklen Randbereichen der (Rock)Musik beheimatet sind.
Die direkteste Parallele lässt sich meiner Meinung nach zu EVANESCENCE ziehen, danach kommen WITHIN TEMPTATION und damit wäre schon grob das Spektrum abgesteckt.

Ich bin ehrlich gesagt nicht der Meinung, dass THE BIRTHDAY MASSACRE sonderlich innovativ zu Werke gehen. Selbst mir, als jemandem der in diesem Genre nicht unbedingt firm ist, präsentieren sich hier keine großartigen Innovationen oder Neuerungen. Die 13 Songs sind durchaus abwechslungsreich und unterhaltsam, insbesondere auch der Wechsel zwischen morbidem Gekrächze und der schönen, klaren Stimme von Frontfrau Chibi trägt merklich zum Abwechslungsreichtum bei. Nichts desto weniger kommt spürbar düstere Stimmung, Dunkelheit, kaum auf, einfach deshalb, weil viel zu oft in seichten Elektro-Pop-Gefilden gewildert wird.

Keine Frage - diese Band wird ihren Weg machen und das mit Sicherheit auch zu Recht. Aber allen Beteuerungen zum Trotz ist dieses Album für Rockfans kaum interessant, dazu ist es wie gesagt einfach zu seicht. Wer aber auf der Suche nach einem Album mit düsterer Tendenz ist, das man für kuschlige Stunden zu zweit auflegen kann, für ein Album, bei dem man einfach mal die Füße hoch- und den Kopf zurücklegen kann, der dürfte bei "Violet" fündig geworden sein. Ein interessantes und allemal hörenswertes Album - nur die Zielgruppe könnte ein wenig falsch gewählt worden sein.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1.Prologue
2.Lovers end
3.Happy birthday
4.HorrorShow
5.Violet
6.Red
7.Play dead
8.Blue
9.Video kid
10.The dream
11.Black
12.Holiday
13.Nevermind
Band Website: nothingandnowhere.com/
Medium: CD
Spieldauer: 46:32 Minuten
VÖ: 25.10.2004

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