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Ten - Heresy And Creed

Review von Stradivari vom 26.10.2012 (1186 mal gelesen)
Ten - Heresy And Creed Die wärmste und gefühlvollste Stimme im Universum der harten Musik verwöhnt uns nur eineinhalb Jahre nach "Stormwarning" bereits erneut mit Streicheleinheiten für die Ohren. Dabei hat sich Gary Hughes anscheinend die Kritiken vom letzten Album zu Herzen genommen, denn TEN präsentieren sich auf ihrer zehnten LP wieder deutlich abwechslungsreicher und zugänglicher als auf dem Vorgänger.

Der erste Block, eingeleitet von dem orientalischen Intro 'The Gates Of Jerusalem', enthält drei unglaublich geile, eingängige Rocksongs im obligatorischen, orchestralen TEN-Gewand. Vor allem 'Arabian Nights' ist dermaßen beeindruckend instrumentiert und ausgefeilt, dass dem Hörer die Kinnlade herunterklappt. 'Gunrunning' bewegt sich auf höchstem MASTERPLAN-Niveau und 'The Lights Go Down' ist für mich der beste AOR-Track des Jahres. Da steckt echtes Suchtpotenzial drin, der Refrain saugt sich in den Gehörgängen fest und nahezu zwanghaft wird die Repeat-Taste gedrückt. Mit der keltisch angehauchten Akustikballade 'Raven's Eye' sowie dem leicht schleppenden 'Right Now' gönnen TEN dem Hörer eine kleine Atempause, ehe es mit 'Game Of Hearts' einen - für TEN-Verhältnisse - recht heftigen Rocker auf die Lauscher gibt. Einen Tick zu ausladend ist die Ballade 'The Last Time' geraten. Was beim TRANS SIBERIAN ORCHESTRA funktioniert, passt hier nicht so ganz in den Gesamtkontext. Gleiches gilt für das easy rock'n'rollige 'The Priestess', welches recht ungewohnte Töne für die Band anschlägt. In diesem Fall lockert es das Werk zwar angenehm auf, die Stimme von Mr. Hughes wirkt allerdings für derlei Musik etwas deplatziert. Der letzte Abschnitt beinhaltet wieder drei Stücke mit den klassischen TEN-Trademarks, vermag aber nicht die Klasse des ersten Blocks zu erreichen. Als Schlusspunkt und Rausschmeißer fungiert eine weitere Ballade, 'The Riddle'. Gemütliche Kaminatmosphäre zum Winteranfang, veredelt von Vocals wie Samt und Seide.

Leider kann "Heresy And Creed" den astronomisch hohen Level des ersten Drittels nicht bis zum Ende durchhalten. Wäre aber wohl auch etwas zu viel verlangt. So haben sich im Verlauf der Scheibe ein paar Längen eingeschlichen, welche der Qualität insgesamt allerdings nur marginal schaden. Auf dem Sektor des melodischen Hardrock kann TEN nach wie vor kaum jemand das Wasser reichen.


Appetizer: 'Promo Trailer'


STRADIVARI

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Gates Of Jerusalem 1:36
02. Arabian Nights 6:40
03. Gunrunning 5:54
04. The Lights Go Down 6:27
05. Raven's Eye 5:57
06. Right Now 5:30
07. Game Of Hearts 4:31
08. The Last Time 6:38
09. The Priestess 5:16
10. Insatiable 4:09
11. Another Rainy Day 5:00
12. Unbelievable 4:10
13. The Riddle 5:33
Band Website: www.ten-official.com
Medium: CD
Spieldauer: 67:21 Minuten
VÖ: 19.10.2012

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Mir persönlich gefällt "Stormwarning" noch eine Ecke besser. Allein der Einstieg mit dem Doppelpack 'Endless Symphony' und 'Centre Of My Universe' ist nahezu unschlagbar. Dennoch wieder einmal eine ganz hervorragende Scheibe aus dem Hause TEN.
8/10   (26.10.2012 von Jukebox)

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26.10.2012 Heresy And Creed(9.0/10) von Stradivari

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