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WolveSpirit - Fire And Ice

Review von Rockmaster vom 12.10.2018 (214 mal gelesen)
WolveSpirit - Fire And Ice Die Keimzelle der Band WOLVESPIRIT sind die amerikanische Sängerin Debbie Craft, Gitarrist Richard "Rio" Eberlein und Hammondorgelspieler Oliver Eberlein. Die drei spielen nicht nur das Wolfsrudel, sie leben es zusammen in einer Kommune. Merkbar dreht sich auch musikalisch das Werk von WOLVESPIRIT um die drei. Dabei ist natürlich zunächst Debbie Craft zu erwähnen, die mit ihrer rauen, kräftigen Stimme die Lieder klar dominiert. Rio und Oliver Eberlein steuern auf Gitarre, auf der Hammond und auch mal mit dem Theremin psychedelische Klänge, bluesige musikalische Untermalung und Soli bei. Die aktuelle Besetzung von Bass und Schlagzeug war leider nicht zweifelsfrei recherchierbar, da logischerweise vor dem Release von "Fire And Ice" alle Internetseiten beim Album "Blue Eyes" aufhören - und sich untereinander und der Homepage von WOLVESPIRIT widersprechen. Die beiden bleiben aber musikalisch eher im Hintergrund und es gelingt ihnen auch nicht immer die letzte interessante Wendung im Rhythmus. Zugegebenermaßen eine schwierige Aufgabe, einige Songs (z. B. der Titelsong 'Fire And Ice') sind auf recht konstanten Rhythmus hin komponiert. So bleiben Bass und Schlagzeug solide ohne echte Highlights.

Blues Rock mit Sängerin, da werden einige sicherlich auf den Vergleich mit Bands wie den BLUES PILLS warten. Tatsächlich gibt es ein paar Ähnlichkeiten, vor allem Musikstil und Instrumentierung. Dabei hat keines der Lieder so ein Hitpotential wie zum Beispiel 'Lady In Gold' von den BLUES PILLS. Dafür klingen die Songs von WOLVESPIRIT ehrlicher und lebendiger. Debbie Craft fühlt, was sie singt. Der Gedanke an kommerziellen Erfolg scheint der Band zweitrangig zu sein, sie haben Musik im Blut und die muss raus.

Meine Favoriten auf dem Album sind das etwas schnellere 'Break The Chain' und das leicht melancholische 'Like A Wolf In The Night', auf dem statt der Hammond die meiste Zeit ein Theremin zum Einsatz kommt. Eine echte Perle aber ist in meinen Ohren der ruhigere Titel 'At The End', der eine große Energie aus seinem (hier auch mal abwechslungsreicheren) Rhythmus und dem traurigen Refrain bezieht, der sich zum Ende nochmal steigert. Auch das folgende 'Rock N Roll Gypsy' sollte man sich anhören.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01: Tell_Me_Why
02: Fire_And_Ice
03: Break_The_Chain
04: Wheel_Of_Life
05: Feather_In_The_Wind
06: Like_A_Wolf_In_The_Night
07: At_The_End
08: Rock_N_Roll_Gypsy
09: No_More
Band Website: www.wolvespirit.com
Medium: CD
Spieldauer: 35:39 Minuten
VÖ: 12.10.2018

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