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Urfaust - The Constellatory Practice

Review von Eddieson vom 26.05.2018 (445 mal gelesen)
Urfaust - The Constellatory Practice URFAUST ist wirklich ein spezial gelagerter Sonderfall. Für ihren aktuellen Longplayer haben sich die beiden Holländer überlegt, dies mal ohne irgendein Promogedöns rauszuhauen. Plötzlich war es einfach da. Ich dachte mir, wenn URFAUST ihre Releasepolitik auf old school fahren, dann mache ich das auch. Platte wurde bestellt und sie wurde erst gehört, als sie bei mir eingetroffen ist. Musikalisch gesehen sind URFAUST wie die Schachtel Pralinen von Forrest Gump, man weiß nie, was man kriegt. So war ich natürlich sehr gespannt, was die beiden Holländer auf "The Constellatory Practice" zu bieten haben.

Eröffnet wird das Album von 'Doctrine Of Spirit Obsession', eine Nummer, die knapp über 13 Minuten läuft und für den Hörer natürlich schon mal ein harter Einstieg ist. Der Song lebt von VRDRBRs hynotischem Schlagzeug, sich immer wiederholenden Riffs und dem beschwörenden und cleanen Gesang von IX, der klingt, als sei er unter Wasser aufgenommen. Mal im Tempo etwas schwankend wiederholt sich hier aber alles immer wieder und wieder. 'Behind The Veil Of The Trance Sleep' wird durch sphärische Ambient-Klänge eröffnet, während im Mittelteil das Schlagzeug einsetzt und der Song dann wieder in sphärischen Klängen endet. Denselben Aufbau hat dann auch 'A Curse In Cosmic Meditation'. Mit Ambient geht es bei 'False Sensorial Impressions' weiter - eine Geräuschkulisse vor dem hypnotischen Schlagzeug und irgendwo im Hintergrund die irren Schreie von IX. Fehlte bei den vorherigen Songs die Gitarre, kommt diese bei 'Trail Of The Conscience Of The Dead' wieder zum Einsatz. Simple und langsame Riffs, das simple Schlagzeugspiel und der cleane Gesang. Der Song besteht aus den typischen URFAUST-Trademarks. Und mit 'Eradication Through Hypnotic Suggestions' geht das Album mit reinen Ambient-Klängen zu Ende.

Also, ich bin da ganz ehrlich: Ich weiß noch nicht, ob mir die neue musikalische Ausrichtung von URFAUST gefällt. Waren die ersten Alben noch wild, roh und hatten etwas Magisches, ist man mittlerweile fast komplett weg vom Metal und vom Black Metal sowieso und konzentriert sich vermehrt auf Ambient. Natürlich haben die Songs noch etwas Einnehmendes, etwas Spirituelles, aber die Klasse von Songs wie 'Der Einsiedler', 'Vom Gesicht Und Rätsel', 'Unter Töchtern Der Wüste', 'Der Zauberer', 'Die Kalte Teufelsfaust' oder 'Raganrök Mystiker' haben die Veröffentlichungen nach "Der Freiwillige Bettler" nicht mehr.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Doctrine Of Spirit Obsession
02. Behind The Veil Of The Trance Sleep
03. A Course In Cosmic Meditation
04. False Sensorial Impressions
05. Trail Of The Conscience Of The Dead
06. Eradication Through Hypnotic Suggestions
Band Website: www.myspace.com/urfaustfans
Medium: CD
Spieldauer: 53:52 Minuten
VÖ: 18.05.2018

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