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Hoofmark - Stoic Winds

Review von grid vom 09.12.2017 (238 mal gelesen)
Hoofmark - Stoic Winds HOOFMARK präsentiert sich äußerlich ziemlich hipsteresk und ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die beiden Singles "Chuncks" und "Come Flames" hörte, auf denen der Portugiese Nuno Miguel vier Country-Songs zum Besten gibt. Dass der aktuelle Langspieler "Stoic Winds" im Pool dieses Magazins mit Black Metal etikettiert wurde, machte die Verwirrung komplett.

HOOFMARK bedient sich in der großen, musikalischen Stilkiste und greift nach oldschooligem Black Metal, Folk und Country, etwas Doom, woraus kraftvolle, von den Sechssaitern dominierte Songs entstehen, denen wechselnd stark gewichtete Stilelemente lebhafte Stimmungsbilder bescheren. Seien sie aggressiv ('Amongst A Sea Of Darkness'), schwer ('Dusk Trails Blazing') oder schwarz, wie das mit einer mittig platzierten SATYRICON-Anleihe versehene 'Horror Maximus', auf eins verzichtet HOOFMARK nicht: Groove. Fast immer nickt der Kopf oder wippt der Fuß mit. Und wo das nicht der Fall ist, ist Zusammenrücken angesagt, wie in 'Dusk Trail', das die melancholische Einsamer-Wolf-Melancholie des Country/Folk in sich trägt und dem Album einen Stimmungsbruch beschert, der sitzt. Genauso vielfältig wie die Musik fällt der Gesang aus. HOOFMARK lässt vokal nichts aus, weder bewusst schrägen Gesang noch rau-versoffenes Krakeelen ('From The Foot Of God's Throne') noch etliche gesprochene Passagen, auch Damenbegleitung ist dabei. Bei der ersten Begegnung mag das arg viel von allem auf einmal sein, aber die Songs sind leichtgängig und flüssig arrangiert, dass der Zugang schnell gefunden ist - vorausgesetzt man hat ohnehin ein Faible für Ungewöhnliches, was nicht an jeder Ecke zu hören und haben ist.

Fazit: "Stoic Winds" hält sich fern von Allgemeinplätzen. HOOFMARK bringt auf individuelle und höchst kauzige Art zusammen, was scheinbar nicht zusammenpasst und wider Erwarten doch harmoniert. Die vielen Feinheiten wie auch der ein oder andere Ohrwurm kommen mit jeder Runde mehr heraus. Neun Punkte für den Querkopf des Jahres.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Yours Should Be A Heavy Casket
02. Amongst A Sea Of Darkness
03. Stoic Winds
04. Dust Trails
05. Dust Trails Blazing
06. An Arrow Long Due
07. From The Foot Of God's Throne
08. Horror Maximus
09. Hoofmarks
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 50:20 Minuten
VÖ: 08.12.2017

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09.12.2017 Stoic Winds(9.0/10) von grid

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