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The Doomsday Kingdom - The Doomsday Kingdom
Review von baarikärpänen vom 21.04.2017 (424 mal gelesen)
The Doomsday Kingdom - The Doomsday Kingdom Leif "The Doomfather" Edling hat es wieder getan! Und er kann es einfach nicht lassen, sich, in einer fast schon wahnwitzig zu nennenden Qualität, einen Doom-Happen nach dem anderen aus dem Ärmel zu schütteln. In einem Genre, dem man ja gerne nachsagt, es würde stagnieren, liefert Edling (schon wieder) den Beweis, dass dem eben nicht so ist. Liegt vor allem aber auch daran, dass er es schafft, z. B. Einflüsse aus dem Classic Rock oder Metal geschickt in seine Songs zu integrieren. Und trotzdem ist das Endergebnis immer wieder Doom, so wie er sein muss, wie er klassischer nicht sein könnte. Und weil Leif Edling anscheinend mit den äußerst erfolgreichen AVATARIUM nicht so recht ausgelastet ist, gibt's eben noch THE DOOMSDAY KINGDOM. Nach der als Appetizer zu verstehenden "Never Machine" EP in 2016, doomt uns nun also der erste Longplayer ins Nirvana.

Und wie er das macht, ist phänomenal. Sorry, aber anders kann man das einfach nicht nennen. Marcus Jidell (auch bei AVATARIUM aktiv), rifft und soliert, dass es eine wahre Freude ist, packt aber auch gerne mal die Akustische aus, wie bei 'See You Tomorrow' (tolles Instrumental). Bei vielen Riffs fühl ich mich in der Grundstimmung an die Filmmusik zu den Monumental-Schinken aus Hollywood erinnert (Ben Hur und Konsorten). Und dann diese Wechsel - mal "fuzzig", dann locker flockig echtmetallisch, einfach grandios. Hört euch 'The Sceptre' an, und ihr wisst, was ich meine. Das mit Andreas Johansson (NARNIA) ebenfalls ein ganz Großer seines Fachs hinter den Kesseln sitzt, dürfte klar sein. Edling kann sich, dank seiner Reputation in der Szene, quasi aussuchen, wer ihn unterstützt. Trifft im vollen Umfang auch auf Niklas Stålvind (WOLF) zu, der, wie sollte es auch sonst sein, einen famosen Job am Mikro abliefert. Gerade im Doom laufen viele Bands Gefahr, dass die Songs schnell mal langweilig werden, weil einfach zu wenig passiert, um den Hörer bei der Stange zu halten. Bei einem Könner wie Leif Edling ist das aber fast ausgeschlossen. Da ergänzen sich getragene Parts und fast schon un-doomig schnelle Abfahrten zu einem großen Ganzen. Pure Epik trifft auf das Progressive. Und mit progressiv meine ich natürlich nicht nervendes Gefrickel. Auf "The Doomsday Kingdom" stimmt einfach alles. Superbes Songwriting, klischeefreie Lyrics mit Tiefgang (wie 'The God Particle'), gelungene Produktion.

Ja, Edling hat es wieder getan! Für mich ist "The Doomsday Kingdom" jetzt schon das Doom-Highlight des Jahres. Und es wird verdammt schwer für andere Bands, da noch einen draufzusetzen. Die einzig ernstzunehmende Konkurrenz auf den Doom-Thron könnten vielleicht noch AVATARIUM sein. Aber die sind ja, wen wundert's, auch fast schon untrennbar mit dem Namen Leif Edling verbunden.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Silent Kingdom
02. Never Machine
03. A Spoonful Of Darkness
04. See You Tomorrow
05. The Sceptre
06. Hand Of Hell
07. The Silence
08. The God Particle
Band Website: doomsdaykingdom.se
Medium: CD
Spieldauer: 52:12 Minuten
VÖ: 07.04.2017

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The Doomsday Kingdom
Reviews

03.01.2017 Never Machine(7.5/10) von baarikärpänen

21.04.2017 The Doomsday Kingdom(9.0/10) von baarikärpänen

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