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Kill Ritual - The Serpentine Ritual
Review von Kex vom 15.11.2012 (1079 mal gelesen)
Kill Ritual - The Serpentine Ritual KILL RITUAL gehören zur Brigade der vermeintlichen Newcomer im Musikgeschäft. Zwar bringen sie mit "The Serpentine Ritual" ihr Debüt an den Mann, allerdings verstecken sich hinter dem Quintett keinesfalls Neulinge, sondern erfahrene Musiker. Die Herren an den Instrumenten gehörten den über'm Teich durchaus nicht unbekannten Formationen wie IMAGIKA (Steve Rice, Wayne DeVecchi), ELDRICH (Roberto Proietti) und DARK ANGEL (Danyael Williams) an.

Wer sich anschaut, was sich hinter den genannten Bandnamen verbirgt, kann in etwa erahnen, welchen Stil KILL RITUAL pflegen. Gemäß der IMAGIKA-Tradition wird Thrash Metal mit einer gehörigen Portion Power Metal und einer Prise progressiver Elemente geboten. Diese Mischung wird beim Titeltrack in Form blechener, mächtiger Riffs, einer kleinen Frickeleinlage sowie rasanter Schlagwerkarbeit präsentiert. Die Doublebass bekommt ab und an ihre Bühne, ist aber nicht übermäßig dominant. Stärker fällt hier der Gesang auf, welcher sich fast einseitig im Power Bereich bewegt. Dieser scheint prinzipiell einen Kontrast zu den Instrumenten zu bilden, besonders bei 'Time To Kill' fällt dies ins Gewicht. Sicher ist es beeindruckend, in welcher Höhe Gibson seine Stimme dauerhaft halten kann, zu dem vorher Gehörten mag dies aber nur bedingt passen. Da gefällt die Kombi doch besser zu dem durchaus irreführenden Song 'Oldschool Thrasher' - eine Bühne bekommen hier nämlich vor allem die beständig durchknüppelnde Doublebass und modern abgemischte Sprecheinlagen. Thrashig klingt das ganze, wegen des Gesanges, dann halt eben nicht. Dass es auch melodiöser und mit tiefer Stimmfärbung geht, zeigen KILL RITUAL dann mit dem schön gezupften Intro von 'Coat Of Blood'. Der Siebenminüter gehört meiner Meinung nach zu einem der stärksten Songs, da hier Power und Thrash Metal in ihrem Mix im Einklang mit dem Gesang stehen. Eine Oktave tiefer gehen die Songs durchaus besser ins Gehör. Neben dem Songwriting wird bei diesem Song aber auch die Fingerfertigkeit der Gitarristen unter Beweis gestellt, denn an schnellen Frickeleinlagen fehlt es nicht, was sicherlich nicht nur an den Gast-Einlagen von Andy LaRocque liegt.

Fazit: KILL RITUAL haben mit "The Serpentine Ritual" ein durchaus anständiges Debüt hingelegt, welches auf erstaunliche Art und Weise zwei doch eher verschiedene Stilrichtungen positiv miteinander verbindet. Am Gesang darf allerdings noch dringend gearbeiter werden, verhindert dieser doch zu oft, dass Rhythmus und Melodie ihren Weg ins Gehör finden. Insbesondere 'Cold Hard Floor' könnte um einiges mehr fetzen, wenn die Klöten im Eierkneifer weniger zusammengequetscht würden.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info

01. The Serpentine Ritual
02. Torn Down
03. Time To Kill
04. Ambush
05. Old School Thrasher
06. Coat Of Blood
07. Cold Hard Floor
08. Law Of The Land
09. The Day The World Dies
10. Prisoner Of The Flash
11. My Neighborhood (Bonus)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 57:43 Minuten
VÖ: 30.10.2012

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Kill Ritual
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15.11.2012 The Serpentine Ritual(7.0/10) von Kex

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