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Burning Point - The Ignitor

Review von EpicEric vom 02.07.2012 (1518 mal gelesen)
Burning Point - The Ignitor An einem verschneiten Junitag im Jahr 1999 haben sich vier Jungspunde im finnischen Oulu zusammengefunden, um das Unmögliche zu schaffen: Finnen sein, melodischen Power Metal spielen und damit Erfolg haben, und das alles, ohne STRATOVARIUS zu sein!
Dreizehn Jahre und vier Studioalben später kann man wohl hinter die ersten drei dieser Punkte einen Haken setzen, denn mit ihrem nunmehr fünften Album "The Ignitor" am Start kann man schon sagen, dass BURNING POINT sich sowas wie einen Namen erarbeitet haben. Und die Vergleiche zu den Patronen STRATOVARIUS halten sich auch nicht allzu hartnäckig, wenn man erstmal in dieses erfrischend abwechslungsreiche, melodische Goldstück eingetaucht ist.

Power Metal hat heutzutage keinen leichten Stand. Dachte man Ende der Achtziger noch, aus einem unerschöpflichen Fundus epischster Melodien und unter-die-Haut-gehendsten Arrangements schöpfen zu können, versiegte diese Quelle hochoffiziell im Jahr 2003, als die Australier DUNGEON mit 'A Rise To Power' die letzte originale Melodie der Welt auf Polycarbon bannten. Seitdem ist der Wettbewerb in dieser Sparte nur noch darauf bedacht, Bestehendes so clever zu recyclen, dass es nach Möglichkeit nicht aufffällt, oder einfach auf das vergewaltigte Aschehäufchen zu spucken, bis der resultierende Keyboard-Bombenteppich mit dem Gedächtnis an die Vorlage das gleiche anstellt, wie die Alliierten damals mit Dresden.

BURNING POINT spucken nicht. Erstmal entzückt der Keyboarder dadurch, nicht von einem Backstein ersetzt werden zu können, den man nur zwischen den Lieder auf andere Tasten legen muss. Nein, hier gibt es noch richtige Melodien, und die Keys haben tatsächlich ihren Platz in der Musik. Die Songs an sich, wenn auch 1:1 dem sprichwörtlichen Baukasten entliehen, kommen überzeugend und leidenschaftlich rüber, woran Sänger (und Klampfer) Pete Ahonen (nebenher mit drei weiteren Bandmitgliedern auch beim SAVATAGE-Klon STARGAZERY tätig) mit seinem grandiosen Organ maßgeblich beteiligt ist. Der meistert zwar auch höchste Töne fachmännisch, fühlt sich aber im gemäßigten Bereich viel wohler.

Von aufgetakelten oldschool HELLOWEEN-Tributen wie 'Eternal Flame', 'Heaven Is Hell' oder 'Holier Than Thou' bis hin zu melodiösen Midtemponummern à la 'In The Night', 'The Ignitor' oder 'Silent Scream' (mit Letzteren in der Überzahl) kann man sich hier verwöhnen lassen, wobei 'Everdream' das Rennen als Albumgeilster macht.

Starker Melodic Power Metal!

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Eternal Flame (Salvation By Fire Part II)
02. In The Fires Of My Self-Made Hell
03. In The Night
04. The Ignitor
05. Silent Scream
06. Heaven Is Hell
07. Losing Sleep
08. Demon Inside Of You
09. Everdream
10. Lost Tribe
11. Holier Than Thou
Band Website: www.burningpoint.net
Medium: CD
Spieldauer: 43 Minuten
VÖ: 19.06.2012

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