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High On Fire - Electric Messiah

Review von Rockmaster vom 02.11.2018 (247 mal gelesen)
High On Fire - Electric Messiah Da ist gerade das erste Riff aus meinen Lautsprechern herausgedonnert, bevor ich den nachbarschonenden Lautstärkeregler greifen konnte. HIGH ON FIRE beherrschen es, als Trio ungebändigten Krach in Vollendung aufzunehmen. Es liegt mir nicht unbedingt, Vergleiche zu anderen Bands zu ziehen, aber, so scheint es, Sänger und Gitarrist Matt Pike wurde schon seit jeher mit Lemmy Kilmister verglichen. Nun ja. Jetzt, wo ich es weiß, eine gewisse Ähnlichkeit im Gesangsstil kann man nicht verleugnen. Auch musikalisch hat die Band etwas von der Rohheit, Ungeschliffenheit einiger Alben von MOTÖRHEAD. Da muss nicht das letzte Break und das letzte Riff ausgefeilt werden oder die Aufnahme überproduziert. Wenn Matt, Jeff Matz (Bass) und Des Kensel (Drums) Gas geben, könnte man manchmal denken, das wurde live eingespielt, was das Album "Electric Messiah" von Zeit zu Zeit grob und unbehauen klingen lässt. Straight to the face - voll in die ...

Nun zum Schubladendenken: Als Stoner Metal wird HIGH ON FIRE auf Wikipedia bezeichnet. Na ja. Wenn das überhaupt eine wohldefinierte Stilrichtung ist - da kann ich nicht wirklich folgen. Heavy Rock, Doom und Death Metal. Hm. Ja, von allem ist was enthalten. Mal ein schleppend doomiges Heavy Monster, mal auf der Treibjagd nach demselben, man muss sich die Jungs einfach mal anhören. Mir jedenfalls gehen die Vergleiche aus. Vom technischen Niveau her lassen Mike, Jeff und Des keine Wünsche offen. Man merkt, dass hier routinierte, reife Musiker am Werke sind. Immerhin blickt HIGH ON FIRE auf eine fast 20-jährige Karriere zurück. Der große Durchbruch ist wohl nie gelungen, aber einige Platzierungen waren verdienterweise drin, und die Jungs haben sich auch in die Herzen ihrer Fangemeinde gespielt.

Was den tatsächlichen Albtraum anbelangt, von dem Matt Pike erzählt, in dem hat Lemmy höchstselbst ihn rundgemacht. Nie würde Mike in seine Schuhe passen. Nun ja, mal ehrlich, wer kann das schon? Lemmy ist Lemmy, und so schmerzlich wir ihn alle vermissen, er ist unersetzlich. Jedenfalls sind Albumtitel "Electric Messiah" samt Titelsong eben aufgrund dieses Traums Lemmy gewidmet. Meine persönliche Parallele zwischen HIGH ON FIRE und MOTÖRHEAD liegt darin, dass ich mir deren Alben in aller Regel lieber häppchenweise anhöre, denn trotz aller Klasse und guter Songs wirken sie nach einer Weile etwas ermüdend auf mich.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Spewn From The Earth (04:00)
02. Steps Of The Ziggurat House Of Enlil (09:22)
03. Electric Messiah (04:17)
04. Sanctioned Annihilation (10:30)
05. The Pallid Mask (05:16)
06. God Of The Godless (05:21)
07. Freebooter (04:58)
08. The Witch And The Christ (06:34)
09. Drowning Dog (06:44)
Band Website: https://myspace.com/highonfire
Medium: CD
Spieldauer: 57:02 Minuten
VÖ: 05.10.2018

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02.11.2018 Electric Messiah(6.0/10) von Rockmaster

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